Rüdenhalter erzählen

Wie bereits in meinem letzten Blogbeitrag, geht es auch diesmal um die Frage, was dran ist, an der Pauschalaussage "Rüden sind dominanter und nicht so leichtführig". Diesmal wollte ich es aus erster Hand, also von Rüdenhaltern erfahren. In einem Forum für Labradore habe ich also gefragt:

 

Was liebt ihr besonders an eurem Rüden?

Was mögt ihr nicht so?

Ist er kastriert oder nicht?

Würdet ihr euch noch einmal für einen Rüden entscheiden?

 

Viele Antworten habe ich über Facebook bekommen und habe sie hier mit der Erlaubnis der Verfasser kopiert. 

  • Meiner ist 2 1/2 Jahre alt und nicht kastriert. Er ist total schmusig und liebt es auf mir drauf zu liegen
    Die Erziehung stellt er selten in Frage, er bewacht mich nicht und ist zu jedem (Menschen, Rüde, Hündin) freundlich.
    Hündinnen werden begrüßt, aber nicht bedrängt. Es sei denn sie sind heiß.

    Wir haben einen Rüden, weil mein Bruder Verstärkung wollte wir sind drei Mädels und er ist der Jüngste und wir uns die Läufigkeit nicht "antun" wollten. 

    Ich liebe alles an ihm, besonders, dass er so ein entspanntes, ausgeglichenes Gemüt hat und so sanft und vorsichtig ist.
    Blöd ist eigentlich nichts, aber manchmal nervt mich sein Sturkopf "ich mache jetzt kein Sitz nur weil du es verlangst. Es ist kalt"
    Oder "ja, die Pfütze musste sein"
    Aber er ist das Beste, was uns passieren konnte und es wird immer wieder ein Rüde. Er ist selbstsicher, aber absolut nicht dominant.

 

  • Also ich hatte schon Rüden und Hündinnen und von der Erziehung her kommt es drauf an wie gut man sich mit dem Hund beschäftigt.

    Auch Rüden können sehr gelehrig sein und verschmust auch.

    Ich habe jetzt einen schwarzen Labrador und bin ganz ehrlich ich wollte diesmal eine Hündin weil die Rüden grösser werden und bei uns in der Mietwohnung hätte ich es vielleicht nicht genehmigt bekommen.

    Und meine Hündin ist keine Schmusebacke. Sie dreht vor Freude durch und leckt mich von oben bis unten ab wenn ich heim komme aber dann ist auch wieder gut und sie kommt auch nie zu mir auf die Couch zum kuscheln. 
    Sie geht auf Couch und Bett aber direkt an mich ran legt sie sich nur nachts in meine Kniegekehle wenn ich schlafe.
    Aber wir lieben uns beide abgöttisch aber sie ist vom Typ her lieber alleine mit ihrem Kuschelkissen.

  • Das ist Frodo. Er ist fünf und unser zweiter Labrador-Rüde! Ich würde immer wieder einen Rüden nehmen, schon alleine wegen der lästigen Läufigkeit. Er ist keine Schmusebacke, sehr leichtführig, hat einen ausgeprägten Arbeitswillen und ist mit allen und jedem verträglich! Vor und nach der Kastration . Ein toller Hund ein klares JA zum Rüden LG

 

 

  • Auch wir haben uns für einen Rüden entscheiden, in erster Linie weil wir uns die Läufigkeit nicht antun wollten. Er ist nicht kastriert und auch nicht dominant. Er spielt und schmust gerne und ist eigentlich ein ganz ruhiger. Er passt schon auf und ich denke er würde uns und auch das Haus verteidigen wenn es müsste, aber das finde ich auch gut da wir doch weit außerhalb wohnen und meine Frau auch mit dem Hund alleine unterwegs ist und er auf sie "aufpasst". Es ist der zweite Labby Rüde den wir haben, der erste war sehr ähnlich vom Grundwesen. Ich würde mich jederzeit wieder für einen Rüden entscheiden. Ach ja, er verträgt sich auch gut mit unseren Katzen.

  • Wir haben 2 Rüden und eine Hündin. Muss sagen dass Unsere Buben einfacher sind wie unser weibi sie ist bissel zickig und stur wie ein Esel. Auch Unsere verstorbene Hündin war schwieriger und eher dominant. Verschmust sind sie Alle gleich und lieben tun wir auch alle gleich.

     

  • Ich habe jetzt den 2. Rüden, vorher eine Boxerhündin aus einer Hochleistungszucht. Wenn es bei den beiden Rüden nach mir gegangen wäre so wäre es immer eine Hündin geworden. Eine Hündin ist 2,x im Jahr läufig, ein Rüde immer

  • Ich habe einen Rüden, nicht kastriert, schokobraun, habe keine Probleme mit ihm, er ist lieb freundlich, verspielt, verschmust, anhänglich, er passt auch gut auf wenn es um uns geht. Er ist der Beste und ich liebe ihn sehr
  • Ich hatte und habe immer beide Geschlechter gehalten und mir fallen eigentlich nur zwei wirklich geschlechtsspezifische“Nachteile“ ein. Das Markieren der Rüden - hat in unserem Garten schon einiges zerstört und bei der Hündin die hormonellen Stimmungsschwankungen - gerade nach der Läufigkeit kann man schlecht mit ihnen arbeiten. Alles andere ist Erziehung und Veranlagung.
  • Als ein Hund bei uns einziehen sollte war es ins egal ob Hündin oder Rüde. Durch Zufall ist es dann ein Rüde geworden und ich muss sagen: immer wieder. Dieses "Theater " welches Besitzer von Hündinnen mitmachen- da hätte ich keine Lust zu. Meiner ist mit 12 Monaten kastriert worden und von dem Tag an war er super gelehrig und sehr konzentriert. Auch heute noch, mit 5 Jahren ist er immer noch eifrig dabei wenn ich ihm neue Sachen beibringen will. Ne Schmusebacke ist er ebenfalls. Ich denke einfach mal es liegt im Charakter des Hundes. Timber ist so der gemütliche Kerl den so gar nix aus der Ruhe bringt. Und genau diese Eigenschaft liebe ich so an ihm

  • Wir hatten erst eine Hündin, jetzt einen Rüden. Unsere Ayla war sehr sensibel, schnell beleidigt und manchmal echt zickig, und eher schwieriger auszubilden als Connor. Sie war allerdings sehr schmusig. Connor ist temperatmentvoll, wild, intelligent, in der Ausbildung sehr motiviert, allerdings überhört er gerne mal das ein und andere Kommando, wenn es ihm passt. Schmusig ist er auch, allerdings fordert er manchmal seine Streicheleinheiten mit der Pfote ein. Ich würde sagen, Connor passt besser in unsere Familie als die sensible Ayla, (nur manchmal hätte ich gerne meine Süße zurück) aber ob man das am Geschlecht festmachen kann bezweifel ich, eher am Charakter. In Connors Wurf war die Hündin genauso temperamentvoll und wild wie die Rüden.

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